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Buchsen für DIDTA-Drosselklappenwellen

 
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Der Redundant
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BeitragVerfasst am: 21.01.2014, 18:13    Titel: Buchsen für DIDTA-Drosselklappenwellen Antworten mit Zitat

Moin,

ich vermute, den Grund für den kapitalen Motorschaden meiner Schweizerein (Wasserschlag auf allen vier Zylindern) gefunden zu haben: Die Drosselklappenwellen des 32/35 DIDTA haben heftiges Spiel. Dadurch dürfte auf der letzten Autobahnfahrt das Gemisch dramatisch abgemagert sein ... Surprised

Naja, wie dem auch sei: Ich möchte den Vergaser wieder einsatzbereit machen. Momentan habe ich aber keine Möglichkeit, solche Buchsen im Bekanntenkreis drehen zu lassen. Gibt es Buchsen für die Drosselklappenwellen des DIDTA zufälligerweise irgendwo zu kaufen?

Viele Grüße.
Thorsten
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Greaser
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BeitragVerfasst am: 22.01.2014, 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

Moin Thorsten,

Das ist im Prinzip wie bei einem vorsintflutlichen Achsschenkelbolzen...
Normalerweise werden grob passende Buchsen ins Gehäuse eingepresst oder geschlagen, je nachdem, ob man eine Presse zur Hand hat oder nur einen Hammer. Mittels verstellbarer Reibahle bringt man die Buchse dann an Ort und Stelle auf das gewünschte Innenmaß, so dass die Welle möglichst spielfrei und leichtgängig läuft.
Das Aufreiben muss nach dem Einbringen der Buchse ins Gehäuse erfolgen, da sich diese durchs Pressen / Schlagen eigentlich immer leicht verformt.
Es würde also nicht viel bringen, innen passend auf das Maß der Welle aufgeriebene Buchsen zu kaufen, da man das Aufreiben nach dem Verbauen noch ein zweites Mal machen müsste.
Ich denke, da wäre es sinnvoller doch mal bei der Frau Hue von IOZ in Mühlheim-Kärlich anzurufen. Die hat die beiden DFOs der gelben zweitürigen Sprint-Limo vom Robert B. aus Bielefeld neu gebuchst und der ist sowohl vom Preis, als auch vom Effekt total begeistert gewesen!
Davon mal ab, sind's grad mal was über 40 Kilometer in den Koblenzer Trabanten Very Happy

Bis dann

Michael
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Der Redundant
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BeitragVerfasst am: 22.01.2014, 17:03    Titel: Antworten mit Zitat

Du willst ja nur erst mal nen Dummen vorschicken bevor du deine DFOs da hin bringst! Razz

Aber ernsthaft: Das ist eine gute Idee ... ich hab ja auch noch irgendwo den einzelnen 40 DCOE für den Vierzylinder ... und die 48 DCOE könnten auch mal so bedüst werden, dass beim Gas wegnehmen nicht die Flammen aus dem Auspuff züngeln (das ist einem gemeinsamen Bekannten ja zum Verhängnis geworden) ... Cool

Bis dann,
Thorsten
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Greaser
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BeitragVerfasst am: 22.01.2014, 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Ich überlege sogar ernsthaft, die ganze Karre da hinzubringen Cool
Einmal auf dem Prüfstand eingestellt und gut, das wäre der Wunsch...
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Der Redundant
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BeitragVerfasst am: 22.01.2014, 18:16    Titel: Antworten mit Zitat

*bibber ... in der Halle sinds 20° C und ich muss mich im Garten rumplagen, weil die Dinge eben getan werden müssen! icon_armee_01.gif

Die ganze Karre hinbringen um die 66 wütenden Sprint-PS endlich auch auf dem Papier zu sehen?!? Question Razz

Aber ernsthaft: Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Fachmann (oder eine Fachfrau) da noch enormes Potenzial heben kann!

... da fällt mir grade ein: Überprüf mal, ob die Drosselklappen bei Vollgas wirklich auch voll geöffnet sind. Das war bei mir am Anfang auch ein Problem! Surprised

Viele Grüße,
Thorsten
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Greaser
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BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 09:50    Titel: Antworten mit Zitat

Die Drosselklappen gehen ganz auf, das habe ich als einen der ersten Punkte gecheckt.
Einige Kleinigkeiten mache ich noch, dann frage ich die Dame mal nach einem Date Smile Die LiMa und der Regler sind so Punkte. Mit Licht, Gebläse, Heckscheibenheizung und Blinker an muss man an der Ampel ein wenig Gas geben, sonst ist der Ofen aus...

Bis dann

Michael
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eddiek



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BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

Tach,

ich will nicht zu sehr Klugscheissen, aber Wasserschlag hiesse krumme Pleuel durch angesaugtes Wasser.

Wie sieht der Schaden denn aus? Sparbüchse = Loch im Kolben?

Die Solexdinger mit ovalem Luftfilteranschluss hatten damals eine angegebene Haltbarkeit von afaik 40.000 oder 60.000 km.

Die schönste Lösung wäre aufreiben der Gehäuse und Einbau von Kugellagern mit Simmering.

Andreas
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Der Redundant
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BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 13:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andreas,

bei dem Originalmotor waren 7 von 8 Ventilschäften richtig gehend krumm. Nur ein einziges Ventil konnte herausgenommen werden.

Der Vorbesitzer sagte, er hätte nach ca. 100 km zügiger Autobahnfahrt einen Motorschaden gehabt (Nebenluft -> zu mageres Gemisch -> Kopfdichtung auf ganzer Länge hin).


Der Zylinderkopf nach dem Abnehmen: Zwischen Kopfdichtung und Zylinderkopf war großflächig ein Wasserfilm ... Surprised


Die Kolben und Lagerschalen nach dem Ziehen der Kolben. Beim 1. Zylinder war auf den ersten Blick keine Lagerschale erkennbar - nur ein Hubzapfen mit sehr komischer Oberfläche.


Dann habe ich mir den Hubzapfen mal genauer angesehen ...


Die Lagerschalen (oder das was davon übrig war) wurde auf der Kurbelwelle regelrecht plattgedrückt! Auch andere Lagerschalen zeigten zumindest merklichen Breitenzuwachs. Surprised


In etwa so sahen 7 der 8 Ventile aus!

Für die Kugellager-Lösung ist bei dem Vergaser meines Erachtens kein Platz da. Außerdem fahre ich selbst mit dem Alltagswagen im Monat kaum 300 km. Wozu soll ich denn so einen Aufwand betreiben? Das Ding soll zuverlässig fahren und nicht die High-End-Motorsport-Maschine werden ... Cool

Viele Grüße,
Thorsten

Nachtag:
Michael, welche Lichtmaschine hast du denn drin? Die Kabel der Elektrik haben ja nun schon alle ein korrosionsfreudiges Alter. Eventuell eine Stärkere aus Commo oder KAD einbauen. Korrodierte Kontakte an den Kabeln zur Warnleuchte hab ich auch schon erlebt ... alles in Ordnung, aber die Kontrollleuchte glimmt! Surprised
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eddiek



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BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thorsten,

zumindest die eingelaufenen Lager passen irgendwie nicht zu Nebenluft. Irgendwie sieht das nach einem komischen versteckten Fehler aus.,

Wieviel Öl war denn noch im Motor?

Bei Einvergaseranlagen wirkt sich Nebenluft normalerweise nicht soooo stark aus. Zuerst ist meistens der Leerlauf nicht einstellbar.

Alltagslösung wäre Umbau auf anderen Vergaser, vorzugsweise den Moppedvergaser von 19N oder auf 20E.

Schon zu Lebzeiten waren die Solexdinger halt ziemlicher Mist, ich habs die Endzeiten der Dinger im 3er BMW und diversen Opels in den 80ern mitbekommen.

Aber das gehört ja dann in eine andere Rubrik Embarassed

Andreas
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BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Andreas,

beim Zerlegen des Motors war wirklich in allen Zylindern Wasser. Das lässt sich ja nun auch eher schlecht verdichten! Wink

Für mich sieht das so aus, dass die Ventile verbogen wurden, weil sie auf das Wasser gedrückt haben und ein anderer Teil des Drucks über die (nicht sichtbar beschädigten) Pleuelan die Lagerschalen weitergegeben wurden. Offenbar waren die Lager das schwächste Glied in der Kette und sie wurden zermalmt.

Die Drosselklappenwelle der ersten Stufe wackelt zumindest auf einer Seite wie ein Lämmerschwanz! Surprised

Nachdem ich mal am eigenen Leib erfahren habe, was für ein Mördergerät ein guter DIDTA ist, muss es eigentlich der DIDTA sein (wie oft bist du schon unbeabsichtigt mit einem 1,7 S mit quietschenden Reifen angefahren?)! Surprised

Der DIDTA bleibt zwar eine Diva (losgerüttelte Düsen und so), aber der Vergaser hat in gutem Zustand wirklich ein atemberaubendes Potenzial! Surprised

Viele Grüße,
Thorsten

Nachtrag
Hier noch eine unabhängigere Bewertung vom Klingonen-Thomas (ab der Überschrift "Samstag:").
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BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Von den ovalen Dingern war ich persönlich am Meisten vom DDIST mit per Zahnsegment synchron öffnenden Drosselklappen angetan. Mein 19S war mit einem 32/32er vom 90PS 2,0V6 Ford seinerzeit sehr lebendig. Den Vergaser gab es auch als 35er DDIST auf den 2,3- und 2,6 Liter P7, ebenso wie auf den 2,3 Liter Capri I.
Da schwimmt grad ein 32er:

http://www.ebay.de/itm/Ford-Taunus-Vergaser-32-32-DDIST-/131097529247

Beim Einstellen war allerdings ein Winkelschraubendreher nötig, da man sonst nicht an die beiden innenliegenden Schrauben im Vergaserfuß drankam. Konzept ist halt für nen V-Motor...

Noch was zum Schmökern:

http://www.taunus-m.ch/technik_vergaser.html

Nachtrag: Lima muss ich gucken. Entweder 35A oder 45A - bin mir aber nicht sicher. Nachdem bei etwas Gasgeben und eingeschaltetem Licht selbiges heller wird, ist mein erster Tip ohne was gemessen zu haben der, mal nen Satz Kohlen zu spendieren...
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BeitragVerfasst am: 23.01.2014, 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, wenn ich schon einen Vierzylinder hab, der original den "Commo-DIDTA" drauf hat, dann würde ich den auch gerne drauf haben. Das mit dem drehzahlabhängigen Licht hatte ich auch.

Übrigens ist auch der Öldruck um 1 bar gesunken, wenn das licht eingeschaltet war ... zumindest laut Zusatzinstrument. Bis ich nach nem halben Jahr den Zusammenhang zwischen Stromverbraucher und Öldruck erkannt hatte, bekam ich wirklich hektische Flecken im Gesicht! Wink

Bis dann,
Thorsten
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